Projekt Mini Haus – Phase 4: Hausbau
24. März 2019Projekt Mini Haus – Phase 5: Auslieferung
30. September 2019Die Wehen setzen ein
Von entspannter Bermuda-Dreieck-Atmosphäre zur fast pünktlichen Abnahme
Wann ist Mogroach-Land bezugsfertig und wird Ende April Endabnahme sein?
Das haben wir uns Ende des letzten Berichtes zu unserem Mini-Haus-Projekt gefragt.
Kleines entsteht im Kleinen, Saarland eben
Es geht voran auf unserem Mini-Haus-Grundstück.
Mit dem Liefertermin für unser Mini-Haus Ende April war´s ja wieder nix, aber wenigstens der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns und so ist auf dem Grundstück alles bereit für das Eintreffen unserer Bretterbude.
Die Fundamente stehen, auch die für Gartenhütte und Carport. Bodo, unser Baumeister hat Gas gegeben.
Nach Monaten des erzwungenen Nichtstuns haben wir uns endlich mit Hake und Schippe abreagieren können.
Tonnenweise haben wir Pflanzen, Bruch- und Pflastersteine angekarrt, gesetzt und verbuddelt, als gäb´s einen Preis für die schönste Baustelle.
Den Hang wurde abgefangen und bepflanzt - große Findlinge aufgestellt, damit keiner aus Versehen in unser Haus reinfährt.
Andere fangen mit dem Garten erst nachdem Haus an, wir rollen eben das (Bau)Feld von hinten auf.
Die Gartenhütte steht dank der Akkordarbeit von Barbara und Bernd von BnB Exploration auch schon und der Kasten Bier hat wenigstens ein trockenes Plätzchen.
Falls es also noch länger dauert könnten wir auch da zur Not richtig tiny einziehen. Mancher dachte auch schon verwundert es wäre unser geplantes Haus.
die Hillbillies vom Sonderwohngebiet
Die Nachbarschaft oben auf dem Berg haben wir auch schnell kennen und vor allem lieben gelernt.
Schon der erste Arbeitstag am Grundstück endete mit Bier und Schnaps nebenan, am zweiten kamen Schwenker und die nächste Nachbarspartei dazu, am dritten die dritten Nachbarn und am vierten wird ein Freund angefixt, sich tinyhausmässig dort auch niederzulassen, um die Runde komplett zu machen.
Es wird wie selbstverständlich mit Tipps, Werkzeug, Strom, Wasser, Manpower, Rollrasen, Bier und Schnaps ausgeholfen.
Nach der ersten Woche fühlen wir uns schon so heimisch, dass wir gar nicht mehr nach Hause wollen.
Sein Arbeitspensum im "Sonderwohngebiet" durchzuziehen ist echt schwer, ein Plausch hier... ein Bierchen dort.
Die Uhren ticken in der neuen Homezone anders - herrlich entschleunigt.
Genau das was wir wollten, aber genau wie die Leber an vermehrten Alkoholdurchfluß müssen wir uns erst mal an die neue Zeitzone gewöhnen.
die Tiny-Hausbauer vom Niederrhein
Anfang Mai wollten wir uns mal wieder ein Bild vom Baufortschritt an unserem Mini-Haus machen und sind ins Reich nach Goch zum Werk von EcoChalet gefahren.
Dort ist uns versichert worden, dass Ende des Monats Fertigstellung ist.
Und tatsächlich waren wir Anfang Juni wieder vor Ort zur Endabnahme. Zum fünften Mal zu EcoChalet, macht 3500 Kilometer insgesamt.
Wir hatten uns zwar mit Larissa ein paar Mal ausgetauscht und ihr Entwürfe unserer Ideen für die Küche geschickt, aber wie sie final aussehen wird, würden wir erst in Goch sehen.
Auch welche Küchengeräte verbaut wurden.
Punkto Waschbecken, Badewanne, Toilette etc. hatten wir EcoChalet mitgeteilt, was uns ungefähr gefällt und darauf gehofft, dass sie geschmacklich das Richtige treffen.
Wir hatten vor einem Jahr schon Fußboden und Wände für´s Bad bemustert, aber hatten keine Ahnung mehr, was wir damals alles rausgesucht hatten.
Es war also ein bisschen wie Weihnachten... wird´s gut aussehen... oder bekommen wir einen Nervenzusammenbruch?
Um den Entspannungspegel noch hochzutreiben, sind wir vorher sicherheitshalber noch ein paar Tage nach Holland zum chillen gefahren.
Die Erwartungen wurden bei der Endabnahme noch übertroffen!
Das ganze Haus sieht einfach klasse aus.
Was wir letztes Jahr bemustert haben war goldrichtig und sämtliches Zubehör in Bad und Küche passt wie Arsch auf Eimer.
Chapeau, EcoChalet!
Wir sind geflasht von Küche und Bad...
Da das Mini-Haus in zwei Teilen geliefert wird, müssen die beiden Haushälften zum Transport wieder getrennt werden.
Deswegen sind die Flächen an den Trennstellen nur provisorisch angebracht und werden vor Ort wieder montiert.
So müssen die haushälftenübergreifenden Versorgungsleitungen wieder getrennt, Teile der Aussenfassade, die Badewanne und ein Fenster demontiert werden.
Die Küche kann dank der drehbaren Theke eingebaut bleiben.
Artur versichert uns, dass in spätestens zwei Wochen der Transport zu uns ins Saarland über die Bühne gehen wird.
Vorher will er noch einmal ans Grundstück kommen, um mit Verantwortlichen der Kranfirma die Gegebenheiten vor Ort zu inspezieren.
Vielleicht schon diesen Samstag...
Nachtrag 2020: Wir bekommen noch immer Anfragen bezüglich EcoChalet. Und einige unserer Leser berichten, dass sie erfolglos versucht haben den Hausbauer zu kontaktieren. Daraufhin versuchten wir mit EcoChalet in Verbindung zu treten, was uns bis heute nicht gelang. Wir können nur davon ausgehen, dass es die Firma nicht mehr gibt und wir Glück hatten, das Haus noch ausgeliefert bekommen zu haben.
Steigt jetzt bald schon die Haus-Aufstell-Party im Mogroach-Land?
Kommt das Projekt Mini-Haus jetzt zum Abschluss?